Parodontitistherapie

Die Parodontitistherapie dient der Prävention von Zahnverlust und lässt sich gut behandeln, sofern man rechtzeitig mit der Therapie beginnt. Im Spezialistenteam um Dr. Wirth und den speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen sind Patienten mit einer parodontalen Erkrankung in den besten Händen.

Vereinbaren Sie einen kostenfreien Beratungstermin an einem der LS praxis Standorte in Hamburg Bahrenfeld oder Eppendorf.

Dr. Johannes Wirth

Zahnarzt, M.Sc. Parodontologie
und Implantattherapie

Janin Bamberg

Leitung Prophylaxe
B.S. Dentalhygienikerin
Das Wichtigste auf einen Blick
  • geeignet für Patienten mit Parodontitis
  • Vorteile: Prävention von Zahnverlust
  • Dauer: meist zwei Sitzungen nötig
  • Untersuchung: Pa Status (TST Messung)
  • Frequenz: je nach Schweregrad
  • Anästhesie: Lokalanästhesie
  • Risiken: keine
  • Nachsorge: regelmäßig

Was ist eine Parodontitis?

Die Parodontitis stellt eine der häufigsten chronischen Erkrankungen dar. Es handelt sich hierbei um eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Zahnfleisch, Haltfasern, Knochen). Dieser verankert die Zähne fest in unserem Körper.

Auslöser der Entzündung sind immer Bakterien, die sich in Belägen am Zahn anhaften (Plaque/Biofilm). Die meisten Bakterien leben im Einklang mit dem Körper und nutzen diesem sogar (Symbiose).

Verschiebt sich jedoch dieses Gleichgewicht z.B. durch eine unzureichende Mundhygiene verändert sich die Anzahl der Bakterien hin zum Krankhaften (Dysbiose) und eine Entzündung entsteht. Diese ist zunächst nur auf das Zahnfleisch begrenzt (Gingivitis).

Ursachen einer Parodontitis
Die Erkrankung tritt meist im Erwachsenenalter auf, kann jedoch in seltenen Fällen auch in aggressiven Formen bereits bei Kinder oder Jugendlichen auftreten. Folgende Faktoren begünstigen dieEntstehung einer Parodontitis:
  • Menge und Art der Bakterien
  • Rauchen
  • Stress
  • Ungesunder Lebensstil
  • Genetik

Anzeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

  • Rötung
  • Schwellung
  • Blutung beim Essen
  • Blutung beim Zähneputzen (Zahnseide / Interdentalbürstchen)
Bleibt diese Entzündung bestehen und wird nicht bekämpft (durch intensivere Reinigungoder professionelle Zahnreinigung) kann die Entzündung auf den Halteapparat des Zahnes übergreifen. Man spricht dann von einer Parodontitis.Der Knochen und die Haltefasern werden zerstört, der Zahn lockert sich und kann im fortgeschrittenen Zustand sogar verloren gehen.

Einfluss auf andere Erkrankungen

Folgende Erkrankungen, die durch eine Parodontitis begünstigt werden bzw. einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Therapie haben:
  • Diabetes
  • Frühgeburten
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Lungenentzündung
  • Rheumatoide Arthritis
  • Nierenerkrankungen
  • Tumorerkrankungen
  • Alzheimer

Therapie der Parodontitis

Die Therapie der Parodontitis bezieht sich auf die Elimination der Bakterien, Etablierung einer guten häuslichen Mundhygiene, Minimierung von Risikofaktoren sowie einer individuellen Nachsorge.

Zu Beginn werden die Taschen, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch gebildet haben gemessen. Danach werden im Rahmen von Zahnreinigungen die bakteriellen Beläge oberhalb des Zahnfleisches entfernt. Hierfür brauchen wir je nach Entzündungszustand 1-2 Reinigungen.

Im Anschluss folgt die Entfernung der Bakterien, die sich unterhalb des Zahnfleisches angesammelt haben. In der Nachsorge folgen dann zwei weitere Reinigungen, die sich auf die Bereiche oberhalb des Zahnfleisches beschränken und eine optimale Abheilung der Gewebe ermöglich.

Zur Erfolgskontrolle werden am Ende der zweiten Reinigung erneut die Zahnfleischtaschen gemessen. Sollten hierbei noch Zahnfleischtaschen verbleiben muss individuell geprüft werden, ob hier ein weiterer lokaler Behandlungsschritt erfolgen muss.

Im Anschluss an die Parodontitisbehandlung erfolgt eine lebenslange Nachsorge, unterstützende Parodontitistherapie (UPT) genannt. Die Häufigkeit dieser Sitzungen richtet sich individuell an dem Grad der Erkrankung.

Fragen und Antworten

Woran erkenne ich, dass ich eine Parodontitis habe?
Sollten Sie folgende Fragen bejahen können, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie unter einer Parodontitis leiden.
1. Haben Sie geschwollenes Zahnfleisch?
2. Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen oder bei der Anwendung von Zahnseide/ Interdentalbürstchen?
3. Ist Ihr Zahnfleisch zurückgegangen?
4. Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihre Zähne gelockert haben?
5. Haben Sie beobachtet, dass eine gelbliche Flüssigkeit (Eiter) zwischen Zahn und Zahnfleisch austritt?
6. Hat sich Ihre Zahnstellung verändert? Sind Ihnen Lücken aufgefallen?
7. Haben Ihre Eltern oder Geschwister Zähne frühzeitig durch Zahnlockerung verloren?
8. Haben Sie häufig einen schlechten Geschmack im Mund bzw. bemerken Sie, dass Sie unter Mundgeruch leiden?
Wann sollte ich einen Termin bei LS machen?
Sollten Sie folgende Fragen bejahen können, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie unter einer Parodontitis leiden.
1. Haben Sie geschwollenes Zahnfleisch?
2. Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen oder bei der Anwendung von Zahnseide/ Interdentalbürstchen?
3. Ist Ihr Zahnfleisch zurückgegangen?
4. Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihre Zähne gelockert haben?
5. Haben Sie beobachtet, dass eine gelbliche Flüssigkeit (Eiter) zwischen Zahn und Zahnfleisch austritt?
6. Hat sich Ihre Zahnstellung verändert? Sind Ihnen Lücken aufgefallen?
7. Haben Ihre Eltern oder Geschwister Zähne frühzeitig durch Zahnlockerung verloren?
8. Haben Sie häufig einen schlechten Geschmack im Mund bzw. bemerken Sie, dass Sie unter Mundgeruch leiden?
Ist die Parodontitis beseitigt nach der Behandlung?
Nicht ganz. Die Bereitschaft des Körpers in Anwesenheit von Bakterien erneut mit einer Entzündung zu reagieren lässt sich durch die Behandlung nicht beseitigen. Insofern ist es wichtig, die Bakterien unter Kontrolle zu halten.

Hierfür wird nach der Behandlung, zusammen mit dem Arzt, der Dentalhygienikerin und Ihnen, ein individuelles Konzept erstellt, das die Nachsorge regelt, sodass die Gefahr eines Rückfalls minimiert wird.
Welche Allgemeinerkrankungen stehen in Zusammenhang mit einer Parodontitis?
- Diabetes
- Frühgeburten
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Lungenentzündungen
- Rheumatiode Arthritis
- Nierenerkrankungen
- Tumorerkrankungen
- Alzheimer


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Kümmellstraße 1, 20249 Hamburg

LS praxis Bahrenfeld
Friesenweg 2A, 22763 Hamburg
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